Also, das ist so … #NeleNews

Moin.

Das hier ist ein kleines Update für all jene, die sich für meine Arbeit und beruflichen Pfade interessieren. Ich schreibe es, weil ich immer mal gefragt werde, was ich jetzt so mache (und was man entsprechend in eine Ankündigung, Pressetexte o. Ä. schreiben soll) oder ob ich überhaupt noch in Hamburg bin – kurzum: was da eigentlich aktuell los ist bei Frau Heise.

Nun. Seit 1. Oktober arbeite ich für iRights e. V., einem Verein mit Sitz in Berlin. Konkret bin ich dort als wissenschaftliche Beraterin im Projekt ANNA – Das vernetzte Leben tätig. Das Projekt informiert in erzählerischer Form Verbraucher:innen über den Einsatz von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz im Alltag. Es wird gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und läuft bis März 2019.

Das ist noch nicht alles. Ich lebe nach wie vor in Hamburg und bin weiter von hier aus in ganz Deutschland als freie Referentin und Autorin tätig. Zu meinen Auftraggebern gehören vorwiegend Einrichtungen im Bildungs- und Medienbereich, zum Beispiel Universitäten, Stiftungen, Institute, Akademien oder Rundfunkhäuser. Dort halte ich Vorträge, konzipiere und leite Workshops, nehme an Diskussionen teil, moderiere Veranstaltungen oder beteilige mich an anderen Formen des Wissenstransfers. Die Inhalte sind natürlich auftragsabhängig, bewegen sich aber meist in den Bereichen digitale Medien(nutzung) und mediale Teilhabe, Digitalisierung und Gesellschaft, Ethik im Netz oder adressieren ganz konkrete Themen wie Podcasting, Algorithmen oder „Fake News“ (ich mag den Begriff ehrlich gesagt nicht). Zu diesen Dingen beantworte ich auch hin und wieder Fragen in diversen Medien oder schreibe Texte, hier und anderswo.

Meine akademischen Tätigkeiten (ja, das umfasst auch meine Promotionspläne) ruhen zurzeit – ob und wie es da weitergeht, das weiß ich selbst noch nicht so recht. Was ich aber definitiv weiterverfolge sind meine Forschungsaktivitäten zu den Themen Online-Audio, Podcasting (D/A/CH-Raum) und Forschungsethik. Auch dazu nehme ich Medienanfragen und Einladungen zu Vorträgen, Podien oder Workshops wahr. Aktuell bin ich außerdem im Ethics Committee der Association of Internet Researchers, einer Gruppe von Forscher:innen aus diversen Disziplinen und Ländern, die eine neue Fassung der AoIR-Ethikrichtlinien entwickelt. Eine Uni-Stelle oder so habe ich nicht mehr, meine Verbindung zum Hans-Bredow-Institut ist ideeller Natur (heißt: ich bin dort seit 2014 zwar Associated Member, aber nicht in Projekte o. Ä. involviert).

Last not least: meine ehrenamtlichen Aktivitäten. Das ist wie eh und je eine Mischung aus wissenschaftlich/nicht-wissenschaftlich, privat/beruflich. Da wären einmal meine laufenden Jury-Mitgliedschaften beim Surveillance Studies-Preis und dem Schülerwettbewerb der Stiftung Ettersberg. Außerdem organisiere ich mit Johannes und Daniel das Hamburger Podcast-MeetUp und kümmere mich zusammen mit einem tollen Orga-Team um die Aktivitäten der Podcastpat:innen. Ach ja: hin und wieder helfe ich auf Events wie dem Chaos Communication Congress oder der TINCON und berate Menschen, die Medienbeiträge oder Veranstaltungen planen.

So. Ich hoffe mal, dass dieses kleine Update allen Interessierten ein paar Antworten gibt und nicht noch mehr Verwirrung stiftet *grins* Im Grunde ist ja alles wie immer: Frau Heise ist eine Patchworkerin, irgendwo zwischen Theorie und Praxis. Und so weit es mir möglich ist, möchte ich diese Mischung beibehalten. Denn sie ist zwar fordernd, aber auch spannend und bereichernd. Wenn ihr mit mir arbeiten möchtet, weitere Fragen habt oder mal wieder einen Kaffee (or else) trinken mögt – meldet euch!

Hab(t) euch lieb.
Nele